Gartenwasser – Zentrales Element im Gartenkreislauf

Seit jeher zeichnen sich Kulturen dadurch aus, das sie den Wert von Wasser erkennen – es auffangen, speichern, umleiten und fĂŒr die Landwirtschaft nutzen. Schon die Inka und Maya haben aufwendige Systeme angelegt um Gartenwasser ĂŒber GefĂ€lle und kleine GrĂ€ben zu den dezentralen, terrassenartigen GĂ€rten zu leiten. Noch frĂŒher haben die Ägypter Flut Systeme genutzt um ihre Felder zu bewĂ€ssern und zu dĂŒngen. Die alten Griechen und die Römer haben die Versorgung mit Wasser fĂŒr Menschen, Tiere und Pflanzen ausgeweitet und technisiert. In Afrika, SĂŒd-Amerika, Asien und Indien bedient man sich heute noch sehr erfolgreich der althergebrachten Methoden zur Sammlung, Speicherung und Verteilung von Wasser. In der modernen westlichen Gesellschaft hat die industriealisierte Landwirtschaft die BewĂ€sserung technisch perfektioniert. Die ErtrĂ€ge hat man dadurch massiv erhöht. Ob heute oder vor 4000 Jahren, die Bedeutung von Wasser als zentrales Elixier im Garten ist bis heute gleich geblieben.

Wasser ist nicht gleich Wasser

Regenwasser, Leitungs-, Grund- und Brunnenwasser oder Wasser aus dem Teich – kein Wasser ist wie das andere. In Österreich, Deutschland und der Schweiz haben wir grundsĂ€tzlich keinen substanziellen Wassermangel. Wir sind in der glĂŒcklichen Lage ĂŒber reichlich Leitungswasser von nahezu perfekter QualitĂ€t zu verfĂŒgen. Doch was fĂŒr uns gut ist, ist fĂŒr unsere Pflanzen nicht unbedingt ideal.
Gartenwasser

Leitungswasser – Teuer und nicht ideal

Leitungswasser ist ein perfektes Lebensmittel, allerdings nur das und das auch nur fĂŒr Menschen und SĂ€ugetiere. Allerdings ist Wasser aus der Leitung nicht immer perfekt fĂŒr Pflanzen und das nicht nur weil es ziemlich teuer ist. Vielmehr ist Leitungswasser je nach Region stark mineralhaltig. Hat also eine ziemlich hohe relative WasserhĂ€rte. Vereinfacht kann man sagen, desto hĂ€rter das Wasser je ungeeigneter ist es als Gartenwasser. Ein weiterer Punkt der gegen Wasser aus der Leitung spricht, ist, dass der Versorger es je nach Herkunft und Region gechlort oder mit Wasserstoffperoxid keimfrei gemacht hat. Beides Stoffe sind nicht unbedingt ideal fĂŒr einen biologisch gefĂŒhrten GemĂŒsegarten. Zudem ist Leitungswasser sehr kalt. Gerade im Sommer kann die starke Temperaturdifferenz zwischen Wasser aus dem Hahn und den Pflanzenwurzeln zu Problemen fĂŒhren.

Grundwasser – GĂŒnstig, unerschöpflich aber nicht nachhaltig

Brunnenwasser/ Grundwasser ist in vielen FĂ€llen sehr gut als kostenloses Gartenwasser geeignet. Hier muss man sich jedoch Hilfe vom Brunnenbauer und/oder den örtlichen Wasserbehörden holen. Denn zum einen ist es nicht ĂŒberall erlaubt Wasser aus dem Boden zu pumpen und kann im Einzelfall zudem auch schĂ€dlich fĂŒr die umgebende Natur sein. Zum anderen ist der Mineralgehalt des Wassers zu beachten. Teilweise ist der Eisengehalt im Wasser so hoch, das man es zwingend filtern muss. Auch andere Stoffe können problematisch sein. In lĂ€ndlichen Regionen finden sich oft große Nitratmengen im Grundwasser. Diese gelangen vor allem durch die von der industriellen Landwirtschaft ausgebrachten GĂŒlle ins Grundwasser. Das gilt leider auch fĂŒr andere, unerwĂŒnschte Stoffe. Wer beim Wasser aus dem Brunnen also auf Nummer sicher gehen will fragt bei der örtlichen Wasserbehörde an. Spricht zudem mit einem Brunnenbauer und lĂ€sst ggf. eine Probe seines Wassers im Labor analysieren.

Teichwasser – NĂ€hrstoffreich und gut fĂŒr die Artenvielfalt

Teichwasser ist wunderbar als Gießwasser fĂŒr Pflanzen geeignet. Vorausgesetzt es handelt sich um einen natĂŒrlichen oder naturnahen Teich. Diesen kann man auch extra fĂŒr die Speicherung und Versorgung mit Wasser anlegen. Wasser aus dem Teich ist gut temperiert und bietet einen Lebensraum fĂŒr Insekten, Pflanzen, Amphibien und Fische. Den Teich fĂŒllt man idealerweise mit Regenwasser und speist ihn damit fortlaufend.

Perfekt ist es wenn man die Möglichkeit hat Wasser mit einer DachflĂ€che zu sammeln, in einem 1.000 Liter Tank zu speichern und den Überlauf dieses Tanks als direkte Zuleitung zum Teich zu legen. So speist sich der Gartenteich automatisch mit ĂŒberschĂŒssigem Wasser und dient als riesiger, nahezu unerschöpflicher Speicher fĂŒr Gießwasser. Leben im Teich auch Fische, ist das Wasser zugleich ein wundervoller PflanzendĂŒnger. Denn die Ausscheidungen der Fische dienen Pflanzen als NĂ€hrstoff. Ein mit Regen gespeister Teich ist absolut perfekt als Speicher und liefert Wasser bester QualitĂ€t.

Regenwasser

Regenwasser – Weich, warm und kostenlos

Regenwasser ist in jedem Fall ein gut geeignetes Gartenwasser. Richtig gesammelt und gelagert versorgt das natĂŒrlich weiche und nahezu kalkfreie Nass einen Garten stets mit gut temperiertem und kostenlosem Wasser. Anderes als Brunnen- oder Leitungswasser gibt es beim Gießen keine Probleme mit der niedrigen Temperatur. GegenĂŒber Grundwasser hat es auch den Vorteil, dass es keine oder nur minimal unerwĂŒnschte Stoffe enthĂ€lt. Es lohnt sich also ein gutes Gartenwasser Management zu betreiben und Regen in ausreichender Menge aufzufangen und zu speichern.

Regenwasser – Hat nur Vorteile!

Regenwasser ist kalkfrei und damit sehr weich. Das ist fĂŒr fast alle Pflanzen und besonders fĂŒr die meisten GemĂŒse gut geeignet. Lediglich fĂŒr ObstbĂ€ume sollte man in sehr heißen und trockenen Perioden einen Teil Leitungswasser zum Regenwasser geben. Denn BĂ€ume benötigen mehr Kalk und Calcium. Ein weiterer Vorteil von gespeichertem Regen ist das er immer ideal temperiert ist. Denn es nimmt dieselbe Temperatur an wie die Umgebung. Sprich, man vermeidet sehr Wasser auf warme Wurzeln der Pflanzen zu geben und diese damit zu verschrecken.

Regenmengenmesser – Hilft nicht nur Pedanten

Beim Wort NiederschlagsmengenzĂ€hler oder Regenmengenmesser mag man intuitiv an das Wort Bundeskleingartengesetz denken. Aber ein Regenmesser hat durchaus einen Nutzen fĂŒr  GĂ€rtner. Gerade in trockenen Zeiten kann man mit dem ZĂ€hler gut erkennen wie viel Regen es seit dem letzten Leeren des Messtrichters gab und wie nötig es ist die oft begrenzten WasservorrĂ€te zu gießen. Jedoch ist der Inhalt des Niederschlagmessers allein nicht ausschlaggebend. Am besten sticht man den Boden im GemĂŒsebeet mit der Schaufel handtief auf und ĂŒberzeugt sich selbst davon wie feucht der Boden im Inneren wirklich ist. Als Anhaltspunkt ist ein Regenmesser aber durchaus empfehlenswert.
Gießwasser

Gießwasser – Transportmittel fĂŒr NĂ€hrstoffe

Ein oft vernachlĂ€ssigter, aber extrem wichtiger Punkt wenn es um Wasser geht, sind die NĂ€hrstoffe. Wasser ist das Transportmittel fĂŒr alle aus dem Boden gelösten und durch die Pflanze aufgenommenen NĂ€hrstoffe und Mineralien. Eine Pflanze die unter Mangel an Wasser leidet, leidet immer auch unter NĂ€hrstoffmangel. Denn ohne Wasser kann sie auch nicht an die notwendigen NĂ€hrstoffe gelangen. Wasser ist also auch aus NĂ€hrstoffsicht essenziell um gesunde Pflanzen mit ĂŒppigen ErtrĂ€gen aufziehen zu können. Gerade fĂŒr Selbstversorger ist es daher wichtig ein gutes Wasser-Management sowie ein optimiertes Gießverhalten umzusetzen. Denn große ErtrĂ€ge, die den GĂ€rtner und seine Familie auch ĂŒber den Winter bringen, sind ohne einen guten Umgang mit dem kostbaren Nass kaum möglich.

Wasser – So viel Wasser braucht ein Garten

Wie viel Wasser ein Garten benötigt ist sehr unterschiedlich. Es hĂ€ngt von unzĂ€hligen Faktoren ab, die man teilweise nicht beeinflussen kann. So benötigt derselbe Garten mit identischer Bepflanzung in einem kĂŒhlen und feuchten Sommer natĂŒrlich wesentlich weniger Gartenwasser als in einem trockenen und heißen Jahr. Leider stellt die Natur das meiste Wasser in Form von Regen immer dann zur VerfĂŒgung, wenn der Garten es nicht braucht. Also wenn es feucht und regnerisch ist. Daher ist die Frage wie groß die KapazitĂ€t der Tonnen und Tanks sein muss, um auch eine lĂ€ngere DĂŒrre im Sommer ĂŒberbrĂŒcken zu können. Als Faustformel fĂŒr eine normale WĂ€sserung bei normalem Wetter gilt 10L gespeichertes Regenwasser pro 1mÂČ AnbauflĂ€che ist ein guter Richtwert. Sprich 1.000 Liter Tank pro 100mÂČ GemĂŒsegarten. Mehr ist erheblich besser und sicherer. Wer also auch ĂŒber trockene Sommer kommen möchte, sollte großzĂŒgig planen und gern 30 Liter Regenwasser pro mÂČ GemĂŒsebeet rechnen.
Gartenwasser

Nutzwasser fĂŒr den Garten – Dezentral ist ideal

Regenwasser, das man im Garten verwenden möchte, sollte man möglichst dezentral und nahe den zu bewĂ€ssernden Beeten lagern. Das erspart mĂŒhsames, ĂŒberflĂŒssiges und zeitaufwendiges Schleppen von Kannen und Eimern vom großen Tank zum Beet. Idealerweise nutzt man verschiedene DachflĂ€chen um Regenwasser an verschiedenen Orten im Garten in grĂ¶ĂŸeren Mengen aufzufangen. Ein Garagendach eignet sich ebenso wie die kleinere DachflĂ€che eines Schuppens oder des GewĂ€chshauses. Aber auch wenn nur eine zentrale DachflĂ€che fĂŒr die Regensammlung nutzbar ist, kann man sein Gartenwasser dezentral speichern ohne stĂ€ndig Eimer schleppen zu mĂŒssen. Dazu pumpt man mit der Tauchpumpe und dem Gartenschlauch regelmĂ€ĂŸig das Hauptreservoir in kleinere Regentonnen, die direkt an den Beeten stehen um. Je nach Lage und GrĂ¶ĂŸe des Hauptspeichers geht es auch ohne elektrische Pumpe, rein durch den Wasserdruck und das GelĂ€ndegefĂ€lle.

Gartenwasser – Im Schnelldurchlauf

  • Regenwasser hat Vorteile gegenĂŒber Brunnen- und Leitungswasser. Es sollte immer das Wasser der Wahl sein. Jede DachflĂ€che eignet sich zum Auffangen von Regen.
  • Am besten speichert man das Wasser dezentral in mehreren Tonnen, die möglichst nah am GemĂŒsem liegen. So spart man sich lĂ€stiges Kannen schleppen.
  • Man kann nie genug Regen zur BewĂ€sserung des Gartens speichern. Pro 1mÂČ AnbauflĂ€che sollte man mindestens 10 Liter Wasser speichern. 30 Liter oder mehr pro 1mÂČ sollten es sein, wenn man auch lĂ€ngere trockene Phasen mit gesammelten Wasser ĂŒberbrĂŒcken möchte.
  • Ein kleiner Teich ist nicht nur ein idealer Speicher fĂŒr Gartenwasser. Er reichert das Wasser nebenbei auch noch mit NĂ€hrstoffen an. Zudem ist er Lebensraum fĂŒr viele Pflanzen, Insekten, Amphibien sowie Wirbeltiere. Dabei sieht er auch noch viel besser aus als Tonnen.

Gartenwasser – Gut zu wissen

  • Pflanzen benötigen Wasser um NĂ€hrstoffe aus dem Boden ĂŒber die Wurzeln in die Zellen zu transportieren. Daher bedeutet Wassermangel immer auch Mangel an NĂ€hrstoffen. Eine ausreichende und konstante Versorgung mit Wasser steigert die ErtrĂ€ge erheblich und unterstĂŒtzt die YitalitĂ€t der Pflanzen.
  • Gute Erde ist der ideale Wasserspeicher. RegelmĂ€ĂŸige Bodenbearbeitung ist daher essenziell! Viel Humus bereiert jede Erde.
  • Wasser ist wertvoll und das zentrale Element im ökologischen Kreislauf. Man sollte mit Wasser daher stets respekt- und maßvoll umgehen und die Verschmutzung und Verschwendung von Wasser verhindern.

Gartenwasser

Wasser sparen im Garten – 5 Kniffe gegen Wasserverschwendung

  1. Regenwasser vorsorgt in unseren Breiten bei gut geplanter und ausreichender Sammlung jeden Garten. Grund- oder Leitungswasser muss dann so gut wie nicht zugegossen werden.
  2. Wasser zu versprĂŒhen, verschwendet durch Verdunstung immer viel Wasser. Gezieltes Gießen oder kontrollierte TröpfchenbewĂ€sserung sind wesentlich sparsamer!
  3. Niemals in der prallen Sonne wĂ€ssern! Idealerweise wĂ€ssert man am Abend ab Einsetzen der DĂ€mmerung. So lassen sich Verluste durch Verdunstung um 90% reduzieren. Alternativ wĂ€ssert man sehr frĂŒh am Morgen, solange es noch kĂŒhl ist.
  4. Um grĂ¶ĂŸere Stauden wie BeerenstrĂ€ucher, Zucchini-, Melonen-, KĂŒrbispflanzen u.v.a.m. zieht man eine BewĂ€sserungsmulde. So vermeidet man das Verlaufen des Wassers und konzentriert es um den Wurzelballen der Pflanze herum. So senkt man die Wassermenge pro Pflanze spielend leicht ganz erheblich.
  5. Sehr große Pflanzen wie z.B. ObstbĂ€ume wĂ€ssert man am besten ĂŒber ein Kunststoffrohr, welches man 30 bis 50 cm tief und nahe dem Wurzelballen eingrĂ€bt. So vermindert man Verdunstung und wĂ€ssert Punktgenau.

Wasser sparen im Garten – 5 Kniffe fĂŒr blĂŒhende GĂ€rten

  1. Pflanzen, welche man direkt in den Boden gesÀt hat und die entsprechend gut und tief verwurzelt sind, benötigen weniger BewÀsserung. Vorgezogene und dann heraus gepflanzte PflÀnzchen brauchen dagegen mehr BewÀsserung.
  2. In trockenen und heißen Perioden kann man die Verdunstung im Beet durch Mulchen mit Rasenschnitt oder abdecken mit Folie/Fleece mindern.
  3. Sehr durstige, also bewĂ€sserungsintensive Sorten, GemĂŒse und ZĂŒchtungen meiden. Zum Beispiel benötigen Blumenkohl, Melonen, Zucchini, Gurken und Sonnenblumen sehr viel mehr Gießwasser als Buschbohnen, Erbsen, Salate, Zwiebeln und andere. Wenn man weiß, dass am Pflanzort Wasser rar ist, sollte man durch kluge GemĂŒsewahl das Problem von Anfang an lindern.
  4. Rasen ist sehr durstig. Das liegt daran das er zum einem eine sehr große OberflĂ€che hat. Zudem dem Wind ausgesetzt ist und sehr viel Wasser verdunstet. Zum anderen nicht tief wurzelt und so nicht gut an Feuchtigkeit aus dem Boden herankommt. Unnötige RasenflĂ€chen zu vermeiden spart am meisten Wasser. Wer auf das GrĂŒn nicht verzichten mag, sollte den Rasen im Sommer nicht zu kurz mĂ€hen. Mindestens 5cm lang sollte er immer sein. Besser noch ist es ihn wesentlich höher wachsen zu lassen. Wenn man den Rasen in trockenen Perioden wĂ€ssern muss, sollte man das spĂ€t am Abend machen. Denn so hĂ€lt man die Verdunstung so gering wie irgend möglich.
  5. Die QualitĂ€t des Bodens entscheidet darĂŒber wie viel Wasser er speichert, wie viel versickert und verdunstet. RegelmĂ€ĂŸige Bearbeitung und Verbesserung des Bodens mit reichlich Kompost und abgelagertem Mist sowie Wurmdung, erhöht den Humusanteil. Das verbessert das Bodenleben und maximiert die Wasserhaltekraft. ZusĂ€tzlich kann stark wasserspeicherndes Substrat wie Kokosfasern oder auch Stockosorb in den Boden eingearbeitet werden. Vom unterziehen von Torf halten wir Abstand, da wir das zerstören von Mooren nicht unterstĂŒtzen möchten.
Gartenwasser
Ein guter, humoser, regelmĂ€ĂŸig bearbeiteter Gartenboden ist der grĂ¶ĂŸte Wassersparer im Garten.

Tipp 1: Gartenwasser – Vorausschauend planen

FĂŒr eine gute Versorgung mit Gartenwasser ist vorausschauendes Handeln nötig. Wie trocken und heiß wird der Sommer voraussichtlich werden? Welche Pflanzen werden in diesem Jahr auf welcher FlĂ€che angebaut? Welche KapazitĂ€t an Wassertonnen ist ungefĂ€hr nötig? Muss man die KapazitĂ€t evtl. aufgestocken und macht es Sinn neue BehĂ€lter nĂ€her an den BeetflĂ€chen zu platzieren? Gerade wenn man die BehĂ€lter an den Beeten nicht direkt von DachflĂ€chen speist, sondern von einem zentralen SammelbehĂ€lter aus auffĂŒllt sollte man immer möglichst viel Wasser von der zentralen Tonne in die kleineren Tonnen in den Beeten zu pumpen. Denn so ist der Haupttank immer frei um neues Wasser aufnehmen zu können.

Tipp 2: Gartenwasser – Effizientes Tropfen, besser als maßloses Brausen

Besteht die Möglichkeit gespeicherten Regen mit einer Pumpe und SchlĂ€uchen zu verteilen? Dann sollte man ĂŒberlegen ob es Sinn macht SchlĂ€uche fĂŒr eine TropfbewĂ€sserung in den Beeten zu installieren. Das hat gleich mehrere Vorteile. Erstens spart die TropfbewĂ€sserung sehr viel wertvolles Wasser, indem man die Verdunstung minimiert. Zudem spart es Zeit und Arbeit. Denn bei der TropfbewĂ€sserung muss der GĂ€rtner lediglich die Pumpe einschalten und die sparsame BewĂ€sserung erfolgt von selbst. LĂ€stiges Kannen schleppen entfĂ€llt komplett. Gerade bei sehr großen Beeten sollte man die Installation einer BewĂ€sserung in Betracht ziehen. Durch die sehr gute und effiziente Versorgung mit Wsser sind erheblich grĂ¶ĂŸere ErtrĂ€ge und reduzierte ErnteausfĂ€lle möglich. Das ist gerade fĂŒr Selbstversorger, die mit ihrem GemĂŒse durch den Winter kommen mĂŒssen ein erheblicher Vorteil. Denn so nutzen sie die FlĂ€che und Ressourcen mit der TropfbewĂ€sserung perfekt aus.

Tipp 3: Gartenwasser – Lebensraum und Lebensspender

Wasser ist fĂŒr Pflanzen nicht nur der wichtigste Lebensspender. FĂŒr viele Pflanzen, Insekten und Wirbeltiere ist Wasser auch ein notwendiger Lebensraum. Wer nicht nur Wasser sammeln und speichern möchte, sondern zudem die Artenvielfalt in seinem Garten erhöhen und neue LebensrĂ€ume fĂŒr Wasserpflanzen, Sumpfpflanzen, Amphibien und Insekten schaffen möchte, der sollte darĂŒber nachdenken einen naturnahen Teich anzulegen. Ein Teich sorgt nicht nur fĂŒr mehr BiodiversitĂ€t. Er sieht auch noch viel besser aus als eine große Regentonne.

Das Beste zum Schluss: Mit gutem Gewissen reichlich wÀssern

Auffangen und Sammeln von Wasser zahlt sich aus. Nicht nur der Geldbeutel freut sich ĂŒber das kostenlose Nass. Denn auch die Pflanzen und der Grundwasserspiegel profitieren vom natĂŒrlichen Wasser aus der AtmosphĂ€re. Wer an regnerischen Tagen Wasser sammelt und  in trockenen Phasen krĂ€ftig wĂ€ssert, wird mit gesĂŒnderen Pflanzen und besseren ErtrĂ€gen belohnt.

Immer eine Hand breit Wasser in der Tonne wĂŒnscht Euch das Selbstversorgerland!

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