Braunkohle

Braunkohle – Langanhaltende Wärme für Kamin & Ofen

Braunkohle hat gegenüber gewachsenem Holz und Holzbriketts drei entscheidende Vorteile. Der Brennwert ist höher. Das Glutbett hält länger, sogar über Nacht. Sie lässt sich zudem sehr gut und mit wenig Platzaufwand lagern. Darüberhinaus ist der Preis von Kohle, verglichen mit gewachsenem Holz und Holzbriketts, unschlagbar günstig.

Braunkohle – Manko CO² Ausstoß und Umweltschäden

All das sollte aber nicht über den gravierendsten Nachteil der Kohle hinwegtäuschen. Braun- und Steinkohle sind fossile Energieträger. Sie setzen bei der Verbrennung erhebliche Mengen von CO2 frei. Zudem zerstört der Tagebau ganze Landstriche und der Bergbau ist Energie intensiv und in Deutschland schon lange nicht mehr effizient.

Steinkohle – Nichts für normale Öfen

Der extrem hohe Brennwert der Steinkohle hat auch einen Nachteil. Man kann sie in fast keinem üblichen Kamin verfeuern. Denn ihre Glut ist so heiß, dass sie den Kamin beschädigt. Bevor man also Steinkohle verfeuert, sollte man sich unbedingt informieren ob die Feuerstätte der enormen Hitze gewachsen ist. Im Zweifelsfall sollte man sie besser nicht verheizen.

Braunkohle
Braunkohlebriketts: Vorteile – hoher Heizwert und niedriger Preis. Nachteil – hoher CO²-Ausstoß.

Braunkohle und Braunkohlebriketts – Dauerbrenner für Dauerbrandöfen

Auch Braunkohle hat einen hohen Heizwert. Nicht alle Kamine und Öfen sind dafür geeignet diese Briketts zu verheizen. Auch hier ist es zwingend erforderlich zu klären ob die Feuerstätte für Braunkohle zugelassen ist. In der Regel sind moderne Marken Dauerbrand Kamine mit Primär- und Sekundär Luftzuführung auch für Braunkohle Briketts zugelassen. Abschließende Sicherheit gibt aber nur die Produktinformation des Herstellers oder der örtliche Schornsteinfeger.

Heizen mit Kohle – Nie im kalten Ofen verheizen

Braunkohle lässt sich nur gut entzünden wenn sie heiß ist. Denn dann entweichen die ihn ihr gebundenen Gase welche brennen und die Kohle zum glühen bringen. Daher ist es kaum möglich und unsinnig ein Feuer direkt mit Kohle entfachen zu wollen. Zudem verbrennt Kohle nur dann so sauber wie möglich, wenn der Brennraum bereits heiß ist. Daher entzündet man ein Feuer immer mit Holz und verheizt erst später die Kohle.

Brennwerte von Kohle
Braunkohle: kWh/kg 5,6
Steinkohle: kWh/kg 7,5 bis 9

Heizen mit Braunkohle – Erst Holz dann Kohle

Braunkohle sollte man immer auf einem heißen und dicken Glutbett entzünden. Ideal ist es ein Feuer mit Holzscheiten zu entfachen. Man nährt es mit Weichholzbriketts. Ist der Ofen richtig heiß, verfeuert man einige Hartholzbriketts. Diese erzeugen ein kräftiges Glutbett. Auf dieses legt man nun die Braunkohle und öffnet den Schieber für die Primärluft des Kamins. Wenn die Kohle nach wenigen Minuten gut brennt, reduziert man die primäre Luftzufuhr wieder auf ca. ein Drittel. Im Abbrand hat die braune Kohle ein ruhiges, langanhaltendes Flammenspiel. Die Glut der Braunkohle hält gut sechs Stunden. Legt man eine größere Menge Kohlebriketts in ein heißes Glutbett, hält sich die Glut der über die Nacht hinweg.

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