Buschbohnen

Buschbohnen anbauen – Sehr lecker und extrem ertragreich

Buschbohnen anbauen ist quasi Pflicht in jedem Selbstversorger Garten. Denn Buschbohnen (lat. Phaseolus vulgaris) sind vielseitig und extrem ertragreich. Man kennt die Art auch als Gartenbohne, Grüne Bohne, oder in Österreich auch Fisole oder Stankerl.

Buschbohnen anbauen – Ertragreich und pflegeleicht

Buschbohnen baut man seit vielen hundert Jahren auf dem heimischen Hof an. Denn Bohnen sind sehr genügsam und zudem extrem ertragreich. Zudem lassen sich Bohnen durch Einkochen sehr einfach lange haltbar machen. So kann man Buschbohnen auch über Winter lagern.

Buschbohnen anbauen – Reiche Ernte garantiert

Grüne Bohnen sind sehr Ertragreiche Pflanzen die man mehrmals pro Saison anbauen kann

Buschbohnen selber anbauen – Ist wirklich einfach

Bohnen keimen gut und wachsen rasch. Daher ist die Vorzucht auf der Fensterbank oder die Anzucht unter Kunstlicht nicht nötig. Bohnen profitieren sogar davon, wenn man sie direkt in den Boden sät. Sie wurzeln dann kräftig und wachsen stabil. Die keimen jedoch erst ab einer Bodentemperatur von ca. 12°C. Die Samen setzt man einzeln und gut 4 cm tief. Man kann auch im Horst säen, also einige Samen pro Pflanzloch setzen. Dann muss man aber nach der Keimung die schwachen Pflanzen auszupfen. Da Buschbohnen recht große Pflanzen werden, ist es ratsam zu allen Seiten einen Pflanzabstand von 25 bis 30 cm einzuhalten. Bohnen kann man bis in den späten Sommer säen. Nach der ersten Ernte ist eine neue Aussaat an einem anderen Ort im Beet also absolut möglich. Je nach Region sind bis zu drei gute Ernten pro Saison möglich.

Buschbohnen – Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Schwierigkeitsgrad: Einfach
Ort: Gemüsebeet / Freiland
Aussaat: Vorzucht ab Ende Februar
Freiland: Ende April bis Ende August
Ernte: Ende Mai bis Oktober

Gekeimte Bohne im Freiland

Buschbohnen anbauen – Das Wichtigste auf einen Blick

Sehr sonniger & warmer Standort
Tiefgründiger Boden mit wenig Steinen
Bei Hitze reichlich wässern
  • Buschbohnen benötigen anders als ihre Verwandten die Stangenbohnen, Schlangenbohnen und Rankbohnen keine ! Das macht den Anbau unkompliziert.
  • Bei der direkten Aussaat im Gemüsebeet einen Abstand zum nächsten Samen und zur nächsten Reihe von gut 25 cm einzuhalten. Wir bevorzugen die Einzelaussaat und säen nicht in Horsten. Denn Bohnen keimen gut eine Horstsaat ist nicht nötig.
  • Buschbohnen kann man bis in den späten Sommer säen und bis Ende September ernten. Bei gutem Wetter auch bis Mitte Oktober. Mehrere Aussaaten pro Jahr sind also möglich und auch zu empfehlen. Denn die ertragreichen grünen Bohnen lassen sich gut einkochen und füllen den Vorratskeller!
  • Düngen das Bodens mit Kompost oder veganen Dünger ist in der Regel nicht erforderlich. Das gleiche gilt für die Bodenbearbeitung. Denn Buschbohnen sind sehr genügsam!
  • Bei Hitze und Trockenheit neigen Bohnen dazu gelb und faserig zu werden. Daher den Boden um die Buschbohnen herum gleichmäßig feucht halten. Ideal und wassersparend ist eine Tropfbewässerung.
  • Im oder wachsen Buschbohnen schneller als im Freiland. Hier sät man bereits Anfang März aus und je nach Klima erntet man ab Ende April.
  • Bohnen niemals roh essen! Vor dem Verzehr immer garen, denn rohe Bohnen sind unverdaulich und enthalten das giftige Phasin. Nach 10 Minuten kochen ist der Stoff jedoch vollkommen abgebaut und der Verzehr ist sicher.
Blühende Bohnenpflanzen mit reichlich Fruchtansätzen

Bohnen – Sorten im Überblick

Bewährte Sorten:
(robuster, ertragreicher Klassiker) (sehr Hoher Ertrag) (auch für den Rohverzehr geeignete Sorte) (liebliche, golden gelbe Sorte)

Tipp 1: Buschbohnen – Kann man sehr gut einfrieren

Bohnen lassen sich sehr gut einfrieren. So ist die üppige Ernte lange haltbar. Man sollte sie zuvor jedoch gar kochen oder zumindest intensiv balancieren. Dann rohe Bohnen enthalten das unverträgliche Phasin. Durch kochen baut sich das Phasin jedoch gut ab. Rohe Bohnen niemals Verzehren! Denn sie können starke Bauch- und Kopfschmerzen verursachen und beeinflussen das Blutbild negativ. Bei durchgegarten Buschbohnen besteht jedoch absolut keine Gefahr. Daher balancierte und anschließend eingefrorene Bohnen durch 10 Min. Kochen auftauen und durchgaren zugleich.

Tipp 2: Buschbohnen einkochen – Lange lecker und haltbar

Bohnen eignen sich perfekt zum Einkochen! Es passen sehr viele in ein . Sie bleiben auch bei starker Hitze stabil und sind über viele Jahre haltbar. Das macht die ertragreichen Buschbohnen schon immer bei Gärtnern so beliebt. Im warmen Sommer erntet man Massen an Bohnen. Pro m² kann ein erfahrener Gärtner gut 3 kg Buschbohnen ernten und das dreimal pro Saison. Da kommt einiges zusammen.

Tipp 3: Buschbohnen – Ein guter Nachbar in Mischkultur

Buschbohnen sind ein guter Nachbar für Erdbeeren und Tomaten. Ebenso für Zucchini, Karotten, Radieschen, Kürbis, Weißkohl, Zwiebeln, Brokkoli, Rote Beete und Gurken. Aber auch als Nachbar von Kopfsalat, Feldsalat, Spinat, Paprika, Rosenkohl, Staudensellerie, Blumenkohl, Aubergine und Kohlrabi eignet sie sich! Zusammen mit Dill, Rosmarin, Lavendel und Lorbeer ziehen ihre Blüten Nützlinge an. Das macht blühende Pflanzen auch zum idealen Nachbarn von einem Insektenhotel.

Tipp 4: Buschbohnen anbauen ausreifen lassen – Und wertvolle Bohnensaat ernten

Buschbohnen kann man leicht selber vermehren. So muss man nicht jedes Jahr neue Samen kaufen. Dazu erntet man eine Pflanze nicht. Die Schoten werden gelb bis weiß und schließlich bräunlich. Anschließend werden die Schoten trocken und hart. Nun nimmt man die Bohnen von der Pflanze ab und trocknet sie an einem luftigen Ort nach. Wenn sie ganz trocken sind bricht man sie auf uns liesst die Bohnensaat für das kommende Jahr aus. Die trockenen Samen gibt man zusammen mit etwas Reis in ein Einmachglas. Dieses lagert man kühl und trocken bis zur nächsten Saison.

Eine Portion erntefrischer Gartenbohen – frischer geht es nicht

Tipp 5 Buschbohnen anbauen – Vor dem schmierigen Vielfraß schützen

Nacktschnecken fressen gern Bohnen. In einer Nacht kann eine Pflanze leicht den Schnecken zum Opfer fallen. Daher ist der Schutz vor Schnecken durch einen Schneckenzaun und die Schnecken Bekämpfung absolut zu empfehlen! Für Pflanzen in Kübeln ist Kupferband rund um den Topf und Schnexagon sehr gut geeignet. Das Gemüsebeet schützt man effektiv mit einem und Schnexagon.

Das Beste zum Schluss: Die Ernte

Buschbohnen sind einfach lecker. Sie schmecken am besten frisch geerntet und gekocht. Z.B. zu den eigenen Kartoffeln. Oder einfach warm mit Butter und ! Dazu ein Stück Kürbisbrot oder Kürbiskernbrötchen. Bohnen sind ein tolles Gemüse. Gekocht und abgekühlt eignen sie sich gut ihr kreative Salate. Warm sind sie eine tolle Beilage oder Bestandteil von Aufläufen und Suppen. Und ebenfalls sehr beliebt, Bohnen in Schinken vom Grill!

Immer leckere Bohnen wünscht euch das Selbstversorgerland!
Produkt-Tipps: Bohnenanbau

Bingenheimer Saatgut Buschbohnen „Marona“ (1 Stück 1 Stück) – Bio (Misc.)


Features:
  • Ökologisches Saatgut
  • Auch für den Herbstanbau geeignet
  • Es ist keine Düngung erforderlich
  • Selbst in trockenen Jahren gute Erträge

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Buschbohne Saxa


Features:
  • Alte, bewährte Sorte mit mittellangen, hellgrünen Hülsen.
  • Inhalt: , ausreichend für 3 – 5 m²

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